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dimanche 6 septembre 2026



Authentischer ukrainischer Borschtsch: Eine herzhafte Suppe, die am nächsten Tag noch besser schmeckt



Ein guter Borschtsch braucht vor allem eines: Zeit. Die Kombination aus Rindfleisch, Roter Bete, Weißkohl und Kartoffeln macht diese traditionelle Suppe zu einer sättigenden Mahlzeit, die wunderbar aromatisch und kräftig schmeckt.

Das Rezept aus Ihrem Link beschreibt eine besonders dicke und gehaltvolle Variante, die sich hervorragend als Hauptgericht eignet. Der besondere Tipp: Der Borschtsch sollte möglichst am Vortag gekocht werden, damit sich die Aromen über Nacht intensivieren können. (Karofood)

Diese Zutaten werden benötigt

Für einen großen Topf benötigen Sie:

  • 500 g langsam gegartes Rindfleisch, zum Beispiel Rinderbug oder Entrecôte
  • 2,5 Liter Wasser oder ungesalzene Rinderbrühe
  • 500 g Rote Bete
  • 350 g Weißkohl
  • 400 g Kartoffeln
  • 2 Karotten
  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Pimentkörner
  • 1–2 EL Zitronensaft oder milden Essig
  • 1 TL Zucker nach Geschmack
  • 2 EL Öl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • saure Sahne und frischer Dill zum Servieren (Karofood)

Warum Borschtsch am nächsten Tag besonders gut schmeckt

Viele Eintöpfe und Suppen entwickeln ihr volles Aroma erst nach einer gewissen Ruhezeit. Auch beim Borschtsch können sich die verschiedenen Geschmacksnoten während des Abkühlens und erneuten Erwärmens besser miteinander verbinden.

Das Rezept empfiehlt deshalb ausdrücklich, die Suppe einen Tag vor dem Servieren zuzubereiten, anschließend sicher abkühlen zu lassen und im Kühlschrank aufzubewahren. (Karofood)

Am nächsten Tag wird der Borschtsch einfach wieder gründlich erhitzt.

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Die Zubereitung Schritt für Schritt

1. Das Rindfleisch vorbereiten

Das Rindfleisch zusammen mit dem Wasser beziehungsweise der ungesalzenen Brühe in einen großen Topf geben.

Bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam garen, bis das Fleisch zart ist. Gerade bei einem Stück Rindfleisch, das zum Schmoren geeignet ist, lohnt sich langsames Garen.

Das Fleisch anschließend herausnehmen und – je nach gewünschter Konsistenz – in mundgerechte Stücke schneiden.

2. Das Gemüse vorbereiten

Während das Fleisch gart, können die Gemüse vorbereitet werden.

Die Rote Bete schälen und in feine Streifen oder kleine Stücke schneiden. Kartoffeln und Karotten ebenfalls schälen und zerkleinern.

Die Zwiebel fein hacken und den Weißkohl in dünne Streifen schneiden.

Durch die Kombination aus Roter Bete und Tomatenmark erhält die Suppe ihre intensive Farbe und ein kräftiges Aroma.

3. Zwiebel und Gemüse anbraten

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig braten.

Anschließend Karotten und Tomatenmark hinzufügen und kurz mitbraten.

Dadurch können sich die Aromen des Gemüses und des Tomatenmarks besser entwickeln.

4. Rote Bete und Kohl hinzufügen

Nun kommen die Rote Bete und der geschnittene Weißkohl in den Topf.

Anschließend die Brühe beziehungsweise den Kochsud dazugeben.

Lorbeerblätter und Piment sorgen für zusätzliche Würze. (Karofood)

5. Kartoffeln und Fleisch dazugeben

Die Kartoffeln und das vorbereitete Rindfleisch hinzufügen.

Alles bei moderater Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Der Borschtsch sollte dabei nicht zu stark sprudelnd kochen. Ein langsames Köcheln trägt dazu bei, dass die Zutaten ihre Struktur behalten und sich die Aromen gut miteinander verbinden.

Die richtige Balance zwischen süß und sauer

Ein charakteristisches Merkmal von Borschtsch ist das Zusammenspiel verschiedener Geschmacksrichtungen.

Die Rote Bete bringt eine natürliche Süße mit. Tomatenmark sorgt für Würze und Tiefe, während Zitronensaft oder milder Essig eine angenehme Säure beisteuert.

Das Rezept sieht außerdem etwas Zucker nach Geschmack vor. (Karofood)

Hier sollte man vorsichtig dosieren. Schon eine kleine Menge kann helfen, die Säure abzurunden.

Knoblauch erst bewusst einsetzen

Drei Knoblauchzehen verleihen dem Borschtsch eine kräftige aromatische Note.

Wer Knoblauch besonders gerne mag, kann die Menge leicht anpassen. Wer einen milderen Geschmack bevorzugt, sollte entsprechend weniger verwenden.

Wichtig ist, dass der Knoblauch nicht zu stark angebraten wird, da er sonst bitter werden kann.

Die Suppe über Nacht ruhen lassen

Ist das Gemüse weich und die Suppe abgeschmeckt, kommt der entscheidende Schritt.

Den fertigen Borschtsch zunächst sicher abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag wird die Suppe wieder vollständig erhitzt.

Gerade bei einem so aromatischen Gericht lohnt sich diese zusätzliche Wartezeit: Die einzelnen Zutaten können sich geschmacklich noch besser miteinander verbinden.

Mit saurer Sahne und Dill servieren

Beim Servieren wird der Borschtsch traditionell gerne mit einem Klecks saurer Sahne und frischem Dill ergänzt.

Die cremige Säure der Sahne bildet einen schönen Kontrast zur kräftigen, erdigen Suppe.

Wer möchte, kann zusätzlich frisches Brot dazu reichen. So wird aus dem Borschtsch eine besonders sättigende Mahlzeit.

Was macht diesen Borschtsch so besonders?

Das Rezept kombiniert mehrere Zutaten, die für eine besonders gehaltvolle Suppe sorgen:

Rote Bete verleiht die charakteristische Farbe und eine leicht erdige Süße.

Weißkohl sorgt für Struktur und macht die Suppe noch sättigender.

Kartoffeln machen den Borschtsch angenehm kräftig.

Rindfleisch liefert zusätzlich Geschmack und macht ihn zu einem vollständigen Hauptgericht.

Tomatenmark, Knoblauch und Gewürze runden das Aroma ab. (Karofood)

Ein Borschtsch, der sich gut vorbereiten lässt

Ein weiterer Vorteil dieses Gerichts ist seine praktische Vorbereitung.

Wer am Wochenende einen großen Topf kocht, kann den Borschtsch anschließend portionsweise aufbewahren und an den folgenden Tagen genießen.

Gerade weil das Rezept empfiehlt, ihn am Vortag zuzubereiten, eignet er sich hervorragend für Gäste: Die Suppe muss am nächsten Tag nur noch erhitzt und angerichtet werden.

Fazit

Dieser ukrainische Borschtsch ist eine kräftige, dicke Suppe voller Gemüse, zartem Rindfleisch und intensiver Aromen. Rote Bete, Weißkohl, Kartoffeln, Karotten und Tomatenmark bilden die Grundlage, während Knoblauch, Piment und Lorbeer für zusätzliche Würze sorgen. (Karofood)

Der vielleicht wichtigste Tipp lautet jedoch: Nicht sofort servieren. Wer den Borschtsch am Vortag kocht und über Nacht im Kühlschrank ruhen lässt, gibt den Aromen Zeit, sich miteinander zu verbinden.

Am nächsten Tag nur noch gründlich erhitzen, mit etwas saurer Sahne und frischem Dill servieren – und eine große Schüssel dieser herzhaften Suppe genießen.


 

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