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samedi 3 octobre 2026

Schweizer Steak aus dem Slow Cooker – nur 4 Zutaten, zubereitet während der Weltwirtschaftskrise



Dieses Schweizer Steak aus dem Slow Cooker mit nur vier Zutaten – ganz im Stil der Depressionszeit – ist das ultimative Wohlfühlessen für wenig Geld. Ursprünglich als clevere Methode entwickelt, um Zutaten zu strecken und preiswerte, zähe Rindfleischstücke in butterzarte Meisterwerke zu verwandeln, basiert dieses Rezept auf dem langsamen Köcheln bei niedriger Temperatur, wodurch eine reichhaltige, herzhafte Soße entsteht.


Nahtlos modernisiert für den Schongarer, ist es ein perfektes „Alles rein und los“-Abendessen für stressige Wochentage.

Zutaten
1,5 bis 2 Pfund Rinderwürfelsteaks (oder Rinderbraten, in Portionen geschnitten)

1 große gelbe Zwiebel, in Ringe oder Streifen geschnitten

1 grüne Paprika, in Scheiben geschnitten

1 Dose (411 g) gewürfelte Tomaten oder Tomatensoße (mit Saft)

Grundlegende Vorratskammerartikel: Salz und schwarzer Pfeffer zum Würzen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung
: Fleisch würzen: Würzen Sie Ihre Rindersteaks von beiden Seiten großzügig mit Salz und schwarzem Pfeffer. Optional: Wenn Sie 5 Minuten Zeit haben, können Sie die Steaks in etwas Mehl wenden und kurz in einer heißen Pfanne anbraten, um ihnen zusätzlichen Geschmack zu verleihen. Sie können sie aber auch roh direkt in den Schmortopf geben – das funktioniert genauso gut!


Schichten im Schongarer: Legen Sie die gewürzten Rindersteaks in einer gleichmäßigen Schicht auf den Boden des Schongarer-Einsatzes.

Aromaten hinzufügen: Die geschnittenen gelben Zwiebeln und grünen Paprikaschoten direkt über und um das Fleisch herum verteilen.

Sauce und Schmoren: Die Dosentomaten (oder Tomatensauce) mit der gesamten Flüssigkeit gleichmäßig über die Steaks und das Gemüse gießen.

Den Deckel auflegen und bei niedriger Hitze 6 bis 8 Stunden (oder bei hoher Hitze 3 bis 4 Stunden) garen, bis das Rindfleisch unglaublich zart ist und sich leicht mit einer Gabel auseinanderziehen lässt.

Profi-Tipp vom Küchenchef
: Auch zähe Fleischstücke verwenden: Verschwenden Sie für dieses Rezept keine teuren Fleischstücke. Der Begriff „Schweizern“ bezeichnete ursprünglich das Klopfen oder Rollen von Fleisch, um zähe Muskelfasern aufzubrechen.

Rindersteaks, Unterschale oder Schultersteaks eignen sich ideal, weil sie durch das langsame Garen in Tomatensoße wunderbar zart werden.

Die Soße andicken: Wenn Sie am Ende der Garzeit eine dickere, samtigere Tomatensoße bevorzugen, verquirlen Sie 1 Esslöffel Maisstärke mit 1 Esslöffel kaltem Wasser.

Rühren Sie die Mehlschwitze in den letzten 20 Minuten der Garzeit bei hoher Stufe in die Sauce im Schongarer ein.

Geschichte und kulinarische Ursprünge:
Der Ausdruck „Swiss Steak“ stammt eigentlich nicht aus der Schweiz. Er leitet sich vielmehr von einem alten englischen Textil- und Kulinarikbegriff ab – „swissing“ –, der bedeutete, Material durch Walzen zu führen, um es zu glätten, weicher zu machen oder auszudünnen.

In der Küche entwickelten Mechaniker handbetriebene Würfelschneider, die zähe, billige Rindfleischstücke durchstochen und so das schufen, was wir heute als Würfelsteak kennen.

Während der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre wurde dieses Gericht in ganz Nordamerika zu einem Grundnahrungsmittel. Fleisch war stark rationiert oder unerschwinglich teuer, sodass die Hausköche gezwungen waren, auf die billigsten und zähesten Fleischreste zurückzugreifen.

Indem sie das eingestochene Rindfleisch in billigen, säurehaltigen Dosentomaten zusammen mit leicht erhältlichem Lagergemüse wie Zwiebeln schmorten, stellten sie fest, dass das Fleisch herrlich zart wurde und gleichzeitig eine Soße entstand.

Diese Kombination aus Sparsamkeit und reichhaltigem Wohlfühlgeschmack sicherte ihr den Status eines dauerhaften Erbstückrezepts.

So servieren Sie
es mit Kartoffelpüree oder Getreide: Servieren Sie diese zarten Steaks heiß aus dem Schongarer auf einem Berg von Knoblauchkartoffelpüree, Butter-Eiernudeln oder gedämpftem weißen Reis, um jeden Tropfen der reichhaltigen Tomaten-Zwiebel-Soße aufzusaugen.

Klassische Beilagen: Dazu passt zum Beispiel knuspriges Brot, um den Teller leer zu wischen, oder Maiskolben oder grüne Bohnen.

 

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