Dieser Dattel-Walnuss-Kuchen ist genau das Richtige für alle, die saftige Kuchen mit einem warmen, leicht karamelligen Aroma lieben. Die natürliche Süße der Datteln verbindet sich wunderbar mit knackigen Walnüssen, Zimt und Vanille. Dadurch bekommt der Kuchen nicht nur einen intensiven Geschmack, sondern bleibt auch nach dem Backen angenehm weich und saftig.
Besonders lecker wird er mit einer dünnen Honig- oder Ahornsirupglasur und einigen gehackten Walnüssen als Topping. Ein unkomplizierter Kuchen, der perfekt zu Kaffee oder Tee passt.
Zutaten für eine Springform mit 24 cm Durchmesser
Für den Kuchen
- 220 g entsteinte Datteln
- 250 ml heißes Wasser
- 1 TL Natron
- 100 g weiche Butter
- 120 g brauner Zucker
- 2 Besitzer
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g Weizenmehl
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 100 g Walnüsse, grob gehackt
Für das Topping
- 50 g gehackte Walnüsse
- 2 EL Honig oder Ahornsirup
- 1. Butter
- optional einige klein geschnittene Datteln
Zubereitung
1. Datteln einweichen
Die entsteinten Datteln klein schneiden und in eine Schüssel geben.
Mit dem heißen Wasser übergießen und das Natron hinzufügen. Alles gut verrühren und etwa 10–15 Minuten stehen lassen.
Die eingeweichten Datteln anschließend mit einer Gabel zerdrücken oder kurz pürieren. Es dürfen ruhig noch einige kleine Stückchen vorhanden sein.
2. Backofen und Form vorbereiten
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Springform mit etwa 24 cm Durchmesser einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
3. Butter und Zucker cremig schlagen
Butter und braunen Zucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handmixer etwa 2–3 Minuten cremig schlagen.
Die Eier einzeln hinzufügen und jeweils gut unterrühren.
Vanilleextrakt dazugeben.
4. Dattelmasse unterrühren
Die vorbereitete Dattelmischung zur Butter-Ei-Masse geben und alles kurz miteinander verrühren.
Die Datteln sorgen später für die besonders saftige Konsistenz und das leicht karamellige Aroma.
5. Trockene Zutaten vermengen
In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz miteinander vermischen.
Die trockenen Zutaten nach und nach zur Dattelmasse geben und nur so lange verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
Zum Schluss die grob gehackten Walnüsse vorsichtig unterheben.
6. Dattel-Walnuss-Kuchen backen
Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen etwa 35–45 Minuten backen.
Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen fertig ist. Bleibt nur noch etwas feuchte Krume daran haften, kann er aus dem Ofen genommen werden.
Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und anschließend vorsichtig herauslösen.
7. Einfaches Walnuss-Topping zubereiten
Honig oder Ahornsirup zusammen mit der Butter kurz erwärmen, bis eine glatte Mischung entsteht.
Über den noch leicht warmen Kuchen verteilen und die gehackten Walnüsse darüberstreuen.
Nach Wunsch können zusätzlich einige fein geschnittene Dattelstücke darauf verteilt werden.
Warum Datteln diesen Kuchen so saftig machen
Datteln enthalten von Natur aus viel Süße und Feuchtigkeit. Werden sie vor der Verarbeitung in heißem Wasser eingeweicht, werden sie besonders weich und lassen sich problemlos unter den Kuchenteig mischen.
Während des Backens geben sie Feuchtigkeit an den Teig ab. Genau deshalb bleibt ein gut zubereiteter Dattelkuchen innen weich und saftig, während der Rand schön gebacken wird.
Die Walnüsse sorgen gleichzeitig für einen angenehmen Kontrast und einen leicht nussigen Biss.
Tipps für einen besonders saftigen Dattel-Walnuss-Kuchen
Datteln gut einweichen
Diesen Schritt nicht auslassen. Harte Dattelstücke können sich sonst schlecht im Teig verteilen.
Teig nicht zu lange rühren
Sobald das Mehl eingearbeitet ist, sollte der Teig nur noch kurz verrührt werden. Zu langes Mixen kann den Kuchen kompakter machen.
Walnüsse kurz rösten
Wer noch mehr Aroma möchte, kann die Walnüsse vorab einige Minuten ohne Fett in einer Pfanne rösten.
Danach vollständig abkühlen lassen und erst dann in den Teig geben.
Kuchen nicht zu lange backen
Dattelkuchen schmeckt am besten, wenn die Mitte noch schön saftig ist. Deshalb lieber einige Minuten früher mit der Stäbchenprobe beginnen.
Welche Datteln eignen sich am besten?
Besonders gut funktionieren weiche Sorten wie Medjool-Datteln. Sie sind aromatisch, fleischig und lassen sich nach dem Einweichen sehr leicht verarbeiten.
Aber auch normale getrocknete, entsteinte Datteln können verwendet werden. Sind sie sehr trocken, sollte die Einweichzeit auf etwa 20 Minuten verlängert werden.
Varianten für den Dattel-Walnuss-Kuchen
Das Grundrezept lässt sich leicht verändern.
Für eine schokoladige Variante können etwa 60 g gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig gehoben werden.
Auch etwas Orangenschale passt hervorragend zu Datteln, Zimt und Walnüssen.
Wer mehr Gewürzaroma mag, kann zusätzlich eine kleine Prise Kardamom oder Muskat verwenden.
Für noch mehr Nussgeschmack lassen sich Walnüsse teilweise durch Mandeln oder Pekannüsse ersetzen.
Was passt zum Dattel-Walnuss-Kuchen?
Der Kuchen schmeckt bereits pur wunderbar. Besonders gut dazu passen aber auch:
- Schlagsahne
- Naturjoghurt
- Vanilleeis
- ein Klecks Mascarponecreme
- Kaffee
- schwarzer Tee
- Milchkaffee
Aufbewahrung
Der Dattel-Walnuss-Kuchen bleibt durch die Datteln besonders lange saftig.
Gut abgedeckt kann er bei kühler Raumtemperatur etwa 2 Tage aufbewahrt werden. Im Kühlschrank hält er sich ungefähr 4 Tage.
Vor dem Servieren kann man ihn kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen, damit das volle Aroma wieder zur Geltung kommt.
Auch zum Einfrieren eignet sich der Kuchen gut. Dafür am besten portionsweise verpacken und innerhalb von etwa 2–3 Monaten verbrauchen.

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