Der weichste Schoko-Kaffee-Kuchen der Welt – mit cremiger Kaffee-Füllung
Es gibt Kuchen, die sehen auf den ersten Blick ganz schlicht aus und überraschen dann beim Anschneiden. Genau so ist es bei diesem Schoko-Kaffee-Kuchen. Von außen wirkt er wie ein einfacher, saftiger Schokoladenkuchen, doch zwischen den beiden weichen Böden steckt eine dicke, cremige Kaffee-Vanille-Füllung. Gerade diese Kombination macht ihn so besonders. Der Kuchen ist weich, angenehm schokoladig und nicht trocken, während die Creme in der Mitte fast wie ein feiner Pudding schmeckt.
Auf dem Foto sieht man sehr gut, wie der Kuchen aufgebaut ist. Zwei gleichmäßige Schokoladenböden umschließen eine helle, leicht karamellfarbene Creme. Oben braucht es eigentlich gar keine Glasur. Ein wenig Puderzucker reicht vollkommen aus, denn der Kuchen lebt nicht von aufwendiger Dekoration, sondern von seiner Konsistenz. Schneidet man ihn in kleine rechteckige Stücke, sieht man sofort die cremige Schicht in der Mitte.
Das Rezept ist auch deshalb praktisch, weil der Teig keine komplizierten Zutaten benötigt. Eier, Zucker, Milch, Öl, Mehl, Kakao und etwas Kaffee reichen bereits aus. Für die Füllung wird aus Milch, Speisestärke, Zucker und Kaffee eine einfache Creme gekocht. Wer möchte, gibt noch einen Löffel Lotus-Creme oder eine andere Karamellcreme hinein. Dadurch bekommt die Füllung eine besonders angenehme, leicht karamellige Note.
Der Instant-Kaffee im Teig soll übrigens keinen extrem starken Kaffeegeschmack erzeugen. Er verstärkt vielmehr den Kakao und macht das Schokoladenaroma intensiver. Selbst Menschen, die normalerweise keinen Kaffee trinken, mögen diese Kombination häufig sehr gern.
Wichtig ist bei diesem Kuchen vor allem, dass der Boden nicht zu lange gebacken wird. Genau dadurch bleibt er weich und saftig. Viele Schokoladenkuchen werden trocken, weil man sie fünf oder zehn Minuten länger im Ofen lässt, um ganz sicherzugehen. Hier sollte man lieber rechtzeitig die Stäbchenprobe machen. Sobald nur noch wenige feuchte Krümel am Holzstäbchen hängen, kann der Kuchen aus dem Ofen.
Auch die Creme sollte nicht zu fest werden. Sie muss dick genug sein, damit sie zwischen den Kuchenhälften bleibt, aber gleichzeitig weich und cremig. Wenn man sie zu lange kocht oder zu viel Stärke verwendet, wird daraus ein sehr fester Pudding. Die richtige Konsistenz erinnert eher an eine dicke Vanillecreme.
Für das Ergebnis wie auf dem Bild eignet sich am besten eine rechteckige Backform. Eine Form von ungefähr 24 × 30 cm oder etwas kleiner funktioniert sehr gut. Wer nur eine quadratische Form besitzt, kann natürlich auch diese verwenden. Wichtig ist lediglich, dass der Kuchen hoch genug wird, damit man ihn später horizontal in zwei Böden teilen kann.
Zutaten
Für den Schokoladenboden:
3 Eier
1 Prise Salz
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker, etwa 8 g
80 ml neutrales Pflanzenöl
100 ml Milch
1 EL Instant-Kaffee
180 g Weizenmehl
20 g Backkakao
15 g Backpulver
Für die cremige Füllung:
300 ml Milch
1 gut gehäufter EL Speisestärke
1 EL Zucker
1 EL Instant-Kaffee
1 EL Lotus-Creme oder Karamellcreme
optional 1 Päckchen Vanillezucker
optional 20 g Butter für eine besonders weiche Creme
Zum Fertigstellen:
etwas Puderzucker
Die Eier sollten möglichst Zimmertemperatur haben. Kalte Eier funktionieren zwar ebenfalls, lassen sich jedoch etwas schlechter luftig aufschlagen. Auch die Milch darf einige Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen werden.
Zuerst wird der Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Bei Umluft reichen etwa 160 °C. Die Backform mit etwas Butter oder Öl einfetten und anschließend leicht mit Mehl bestäuben. Alternativ kann man den Boden mit Backpapier auslegen.
Die Eier in eine große Schüssel geben und eine kleine Prise Salz hinzufügen. Nun mit einem Handmixer einige Minuten aufschlagen. Sobald die Eier leicht schaumig werden, nach und nach den Zucker sowie den Vanillezucker einrieseln lassen.
Hier lohnt es sich, ein wenig Geduld zu haben. Die Eier-Zucker-Mischung sollte mehrere Minuten geschlagen werden, bis sie deutlich heller und voluminöser geworden ist. Dieser Schritt sorgt später dafür, dass der Kuchen nicht kompakt, sondern schön locker wird.
Danach das Pflanzenöl langsam dazugießen. Nicht alles auf einmal hineinschütten, sondern während des Rührens in einem dünnen Strahl zugeben. Anschließend die Milch einarbeiten.
Den Instant-Kaffee kann man direkt in der Milch auflösen. Das hat den Vorteil, dass er sich anschließend gleichmäßig im gesamten Teig verteilt. Ein Esslöffel reicht völlig aus. Wer einen etwas kräftigeren Kaffeegeschmack möchte, kann ungefähr eineinhalb Esslöffel verwenden.
Mehl, Kakao und Backpulver in einer zweiten Schüssel miteinander vermischen. Anschließend alles durch ein Sieb zur Eiermischung geben. Das Sieben verhindert größere Kakaoklümpchen und sorgt gleichzeitig für einen lockeren Teig.
Jetzt sollte möglichst nicht mehr lange mit hoher Geschwindigkeit gemixt werden. Die trockenen Zutaten nur so lange unterheben oder auf niedrigster Stufe einarbeiten, bis keine sichtbaren Mehlnester mehr vorhanden sind. Je länger man den Teig jetzt bearbeitet, desto mehr der vorher eingeschlagenen Luft geht verloren.
Der fertige Teig sollte glatt und relativ flüssig sein. Er darf nicht so dick werden wie ein Brotteig. Wenn er außergewöhnlich fest erscheint, kann man noch ein oder zwei Esslöffel Milch hinzufügen.
Den Teig in die vorbereitete Form geben und mit einem Teigschaber gleichmäßig verteilen. Die Form anschließend ein- oder zweimal vorsichtig auf die Arbeitsplatte klopfen. Dadurch verschwinden größere Luftblasen.
Nun kommt der Kuchen für ungefähr 30 bis 35 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Die genaue Zeit hängt natürlich vom jeweiligen Ofen und von der Größe der Backform ab. In einer größeren Form wird der Boden etwas flacher und ist schneller fertig, in einer kleineren Form braucht er eventuell einige Minuten länger.
Nach etwa 28 bis 30 Minuten kann man zum ersten Mal die Stäbchenprobe machen. Dazu einen Holzspieß oder Zahnstocher in die Mitte stecken. Flüssiger Teig darf nicht daran hängen. Ein paar kleine feuchte Krümel sind dagegen vollkommen in Ordnung und sogar besser, als den Kuchen unnötig lange weiterzubacken.
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen holen und ungefähr zehn Minuten in der Form stehen lassen. Anschließend vorsichtig lösen und vollständig auskühlen lassen.
Dieser Punkt ist wichtig. Man sollte den Kuchen nicht warm aufschneiden, weil der Boden dann noch sehr weich ist und leicht brechen kann. Außerdem würde die Creme auf einem warmen Kuchen sofort wieder flüssiger werden.
Während der Kuchen abkühlt, kann die Füllung vorbereitet werden. Dafür zunächst ungefähr 250 ml Milch in einen kleinen Topf geben. Die restlichen 50 ml mit der Speisestärke verrühren. Dadurch entstehen später keine Klümpchen.
Zucker und Instant-Kaffee zur Milch im Topf geben und langsam erhitzen. Wer eine stärkere Vanillenote mag, kann zusätzlich Vanillezucker verwenden.
Sobald die Milch heiß ist, die angerührte Stärke unter ständigem Rühren hineingießen. Die Mischung jetzt bei mittlerer Hitze weiter erhitzen. Schon nach kurzer Zeit merkt man, wie sie deutlich dicker wird.
Dabei unbedingt ständig mit einem Schneebesen rühren, besonders am Boden des Topfes. Milchcremes brennen überraschend schnell an.
Sobald die Creme eine dicke, puddingartige Konsistenz erreicht hat, den Herd ausschalten. Jetzt einen Esslöffel Lotus-Creme oder Karamellcreme unterrühren. Auf dem Foto hat die Füllung genau diesen leicht karamelligen Farbton, weshalb Lotus-Creme sehr gut dazu passt.
Wer keine Lotus-Creme zu Hause hat, kann sie problemlos weglassen. Die Mischung aus Kaffee, Milch und Vanille schmeckt auch allein sehr gut. Alternativ kann man einen Esslöffel Karamellaufstrich oder sogar etwas weiße Schokolade verwenden.
Für eine noch cremigere Konsistenz kann am Ende ein kleines Stück Butter eingerührt werden. Etwa 20 g reichen bereits. Dadurch wird die Füllung nach dem Erkalten glatter und bekommt einen schönen Schmelz.
Die Creme anschließend einige Minuten abkühlen lassen. Sie sollte zum Füllen nicht mehr kochend heiß sein, aber auch noch nicht vollständig fest geworden sein.
Nun kommt der entscheidende Schritt: der Kuchen wird in zwei Böden geteilt.
Am einfachsten funktioniert das mit einem langen Brotmesser. Den vollständig ausgekühlten Kuchen zunächst auf eine stabile Arbeitsfläche legen. Mit dem Messer rundherum ungefähr auf halber Höhe eine leichte Markierung einschneiden. Danach langsam weiter in Richtung Mitte schneiden.
Wer Angst hat, dass der Boden dabei bricht, kann einen einfachen Trick verwenden. Mehrere Zahnstocher rundherum auf gleicher Höhe in den Kuchen stecken. Sie dienen als Orientierung für das Messer und helfen dabei, möglichst gerade zu schneiden.
Den oberen Boden anschließend vorsichtig abheben. Bei einem großen rechteckigen Kuchen kann man dafür beispielsweise ein dünnes Schneidebrett oder ein Backblech unter den Boden schieben.
Die untere Hälfte wieder in die Backform oder auf eine passende Platte legen. Jetzt die noch leicht warme Creme darauf verteilen. Dabei ruhig eine großzügige Schicht verwenden. Auf dem Bild ist die Füllung deutlich sichtbar und ungefähr einen Zentimeter dick.
Die Creme bis fast an den Rand verteilen, aber etwa einen halben Zentimeter Platz lassen. Sobald der obere Boden aufgelegt wird, drückt sich die Füllung ohnehin noch etwas nach außen.
Danach den oberen Boden vorsichtig aufsetzen und ganz leicht andrücken. Nicht stark drücken, sonst läuft ein großer Teil der Creme an den Seiten heraus.
Falls an den Rändern etwas Creme austritt, kann man sie einfach mit einem Messer oder Teigschaber glattstreichen.
Nun sollte der Kuchen mindestens zwei Stunden ruhen. Noch besser wird er, wenn er drei bis vier Stunden oder sogar über Nacht im Kühlschrank steht.
Während dieser Zeit verbindet sich die Creme mit den Kuchenböden. Ein kleiner Teil der Feuchtigkeit zieht in den Schokoladenteig und macht ihn zusätzlich weich. Genau deshalb schmeckt dieser Kuchen am nächsten Tag oft sogar besser als direkt nach der Zubereitung.
Vor dem Servieren den Kuchen ungefähr 20 bis 30 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen. Direkt eiskalt schmeckt die Creme etwas fester. Bei leicht kühler Raumtemperatur wird sie wieder wunderbar weich.
Zum Schluss wird lediglich etwas Puderzucker über die Oberfläche gesiebt. Mehr braucht dieser Kuchen eigentlich nicht.
Danach kann er so geschnitten werden wie auf dem Foto: zunächst in längliche Streifen und anschließend in rechteckige Stücke. Ein scharfes Messer sorgt dafür, dass die Füllung schön sauber sichtbar bleibt.
Wenn man besonders schöne Schnitte möchte, kann man das Messer nach jedem Schnitt kurz mit einem feuchten Tuch abwischen. So landet keine Creme auf der Oberfläche des nächsten Stücks.
Die Kombination aus Kakao und Kaffee funktioniert hier besonders gut. Kakao allein kann manchmal etwas eindimensional schmecken. Schon eine kleine Menge Kaffee verstärkt jedoch die dunklen Röstaromen des Kakaos. Der Kuchen schmeckt dadurch deutlich schokoladiger, obwohl gar keine Schokolade im Teig steckt.
Wer Kaffee überhaupt nicht mag, kann ihn trotzdem ersetzen. Im Teig nimmt man dann einfach die gleiche Menge Milch ohne Kaffee. In die Creme kann Vanille gegeben werden. So entsteht ein klassischer Schoko-Vanille-Kuchen.
Eine weitere Möglichkeit ist eine Schokoladenfüllung. Dafür ungefähr 50 g Vollmilch- oder Zartbitterschokolade in die heiße Milchcreme geben und vollständig schmelzen lassen. Dann wird allerdings der schöne Kontrast zwischen dunklem Boden und heller Füllung geringer.
Sehr lecker ist auch eine Haselnussversion. Statt Lotus-Creme kann man einen Löffel Haselnusscreme unter die Füllung rühren. Gerade zusammen mit Kaffee und Kakao erinnert der Geschmack dann ein wenig an Haselnuss-Cappuccino.
Wer es besonders saftig möchte, kann die beiden Kuchenhälften vor dem Füllen ganz leicht tränken. Dafür beispielsweise 50 ml Milch mit einem halben Teelöffel Instant-Kaffee mischen und mit einem Pinsel sparsam auf den Boden geben.
Dabei aber wirklich nicht zu viel Flüssigkeit verwenden. Der Kuchen ist von sich aus bereits weich. Wird er stark getränkt, kann er später beim Schneiden auseinanderfallen.
Auch etwas Vanillemilch funktioniert sehr gut. Dafür warme Milch mit Vanillezucker vermischen, abkühlen lassen und dünn auftragen.
Ein häufiger Fehler bei diesem Rezept ist ein zu trockener Boden. Meistens liegt das nicht am Rezept, sondern an der Backzeit. Jeder Ofen arbeitet ein wenig anders. Wenn ein Rezept beispielsweise 35 Minuten angibt, kann der Kuchen in einem anderen Ofen schon nach 29 Minuten fertig sein.
Deshalb sollte man gegen Ende immer kontrollieren. Der Kuchen darf oben fest aussehen und bei leichtem Fingerdruck zurückfedern. Sobald das der Fall ist und die Stäbchenprobe passt, sollte er heraus.
Ein zweiter häufiger Fehler ist eine klumpige Creme. Das passiert meistens, wenn die Speisestärke direkt in heiße Milch gegeben wird. Stärke sollte deshalb immer zuerst mit etwas kalter Flüssigkeit glattgerührt werden.
Sollten trotzdem kleine Klümpchen entstehen, kann die Creme sofort kräftig mit dem Schneebesen verrührt werden. Im Notfall hilft auch ein Pürierstab für einige Sekunden.
Wenn die Creme zu dünn bleibt, kann sie noch einmal kurz erhitzt werden. Einen Teelöffel zusätzliche Stärke mit wenig kalter Milch verrühren, langsam hinzufügen und kurz aufkochen lassen.
Wird die Creme dagegen zu dick, einfach etwas Milch unterrühren, solange sie noch warm ist.
Auch beim Aufschneiden sollte man Geduld haben. Ein warmer Kuchen ist viel empfindlicher. Wer ihn direkt nach dem Backen horizontal teilen möchte, riskiert, dass der obere Boden auseinanderbricht.
Am einfachsten ist es deshalb, den Kuchen wirklich vollständig auskühlen zu lassen. Man kann ihn sogar schon einige Stunden vorher backen und erst später füllen.
Dieser Kuchen eignet sich dadurch hervorragend zur Vorbereitung. Für eine Feier kann man ihn beispielsweise am Vorabend backen und füllen. Am nächsten Tag braucht man nur noch Puderzucker darüberzugeben und ihn aufzuschneiden.
Im Kühlschrank hält er sich ungefähr drei Tage. Wegen der Milchfüllung sollte er nicht dauerhaft bei warmer Raumtemperatur stehen. Für ein Kaffeetrinken kann man ihn natürlich einige Zeit vorher herausstellen.
Wer Reste einfrieren möchte, kann das ebenfalls versuchen. Am besten die Stücke einzeln verpacken und anschließend langsam im Kühlschrank auftauen lassen. Frisch ist die Creme allerdings deutlich schöner.
Die Menge ergibt je nach Größe ungefähr 15 bis 20 Stücke. Da der Kuchen eine cremige Füllung besitzt, müssen die Portionen gar nicht besonders groß sein. Ein kleines Stück reicht zu einer Tasse Kaffee vollkommen aus.
Gerade optisch wirkt er besonders schön, wenn man die Stücke rechteckig schneidet. Die zwei dunklen Schokoladenschichten mit der hellen Creme in der Mitte erinnern beinahe an einen großen Schokoriegel.
Und das Beste ist: Obwohl der fertige Kuchen nach mehr Arbeit aussieht, sind die einzelnen Schritte sehr einfach. Es wird nur ein Schokoladenboden gebacken und einmal geteilt. Die Füllung ist im Grunde ein schneller Kaffee-Pudding. Danach muss alles lediglich zusammengesetzt werden.
Man braucht keine Spritztülle, keine komplizierte Buttercreme und keine besondere Dekoration.
Wer Gäste überraschen möchte, kann den Kuchen zunächst ungeschnitten auf den Tisch stellen. Von oben sieht er fast wie ein ganz gewöhnlicher Schokoladenkuchen aus. Erst beim ersten Schnitt erscheint die dicke Creme in der Mitte.
Genau dieser Effekt macht ihn so attraktiv.
Geschmacklich passt er besonders gut zu Kaffee oder Cappuccino. Auch ein Glas kalte Milch passt hervorragend dazu. Kinder mögen meistens die mildere Variante mit etwas weniger Kaffee in der Creme.
Wer den Kuchen für Kinder backt, kann den Instant-Kaffee vollständig durch Kakao oder Vanille ersetzen. Die Struktur des Rezepts bleibt gleich.
Im Sommer schmeckt der Kuchen direkt aus dem Kühlschrank angenehm frisch. Im Herbst und Winter passt dagegen die Kaffee-Karamell-Version besonders gut.
Eine kleine Prise Zimt in der Füllung ist dann ebenfalls sehr lecker. Nicht mehr als etwa ein Viertel Teelöffel verwenden, sonst überdeckt der Zimt schnell die anderen Aromen.
Auch ein wenig Orangenschale passt überraschend gut zum Schokoladenboden. Dafür einfach etwas fein geriebene Bio-Orangenschale in den Teig geben. Schokolade, Kaffee und Orange bilden zusammen eine sehr aromatische Kombination.
Für das klassische Ergebnis wie auf dem Foto würde ich allerdings die einfache Version empfehlen: weicher Schokoladen-Kaffee-Boden, cremige Kaffee-Karamell-Füllung und oben nur ein wenig Puderzucker.
Gerade weil der Kuchen so schlicht bleibt, sieht die dicke Creme beim Anschneiden besonders appetitlich aus.
Wenn man ihn einmal gemacht hat, versteht man schnell, warum solche einfachen Blechkuchen so beliebt sind. Die Zutaten sind günstig, die Zubereitung ist unkompliziert und trotzdem bekommt man einen Kuchen, der deutlich aufwendiger aussieht, als er tatsächlich ist.
Außen weich, innen cremig und mit genau der richtigen Mischung aus Schokolade, Kaffee und einer leichten Karamellnote – ein Kuchen, der tatsächlich fast auf der Zunge schmilzt.

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