Dieser 6-Gläser-Kuchen gehört zu den unkomplizierten Klassikern, die mit wenigen Zutaten gelingen. Das Besondere: Sie brauchen keine Küchenwaage, denn die wichtigsten Zutaten werden einfach mit demselben Glas abgemessen.
Der Kuchen wird wunderbar weich, locker und angenehm saftig. Ob zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder als süßer Snack zwischendurch – dieses einfache Rezept passt zu vielen Gelegenheiten.
Warum Sie diesen 6-Gläser-Kuchen lieben werden
- Keine Küchenwaage notwendig
- Einfache Zutaten, die schnell vorbereitet sind
- Locker, weich und angenehm saftig
- Schnell und unkompliziert zubereitet
- Grundrezept lässt sich vielseitig abwandeln
- Perfekt zu Kaffee, Tee oder warmer Milch
- Kann bereits am Vortag gebacken werden
Zutaten für 1 Kuchen
- 3 Eier
- 1 Glas Zucker
- 1 Glas Milch
- 1 Glas neutrales Pflanzenöl
- 1 Glas Maisstärke
- 1 Glas Weizenmehl
- 1 EL Backpulver
- optional etwas Vanille
- optional etwas fein geriebene Zitronen- oder Orangenschale
Wichtig: Für alle Zutaten sollte dasselbe Glas verwendet werden. Ein Glas mit etwa 200 ml Fassungsvermögen eignet sich gut.
Zubereitung
1. Eier und Zucker aufschlagen
Die Eier zusammen mit dem Zucker in eine große Schüssel geben und einige Minuten aufschlagen, bis eine helle und leicht schaumige Masse entsteht.
Dieser Schritt sorgt dafür, dass der Kuchen später schön locker wird.
2. Milch und Öl hinzufügen
Milch und neutrales Pflanzenöl zur Eier-Zucker-Mischung geben.
Alles vorsichtig verrühren, bis eine gleichmäßige Flüssigkeit entsteht.
3. Trockene Zutaten einarbeiten
Maisstärke, Weizenmehl und Backpulver miteinander vermischen.
Die trockenen Zutaten nach und nach zur Eiermischung geben und vorsichtig unterrühren. Nur so lange rühren, bis ein glatter, cremiger Teig ohne größere Klümpchen entstanden ist.
Nach Wunsch können Sie jetzt etwas Vanille oder fein geriebene Zitronen- bzw. Orangenschale hinzufügen.
4. Backform vorbereiten
Eine runde Kuchenform, Gugelhupfform oder eine andere passende Backform vorbereiten und nach Bedarf einfetten.
Den Teig hineingießen und die Oberfläche gleichmäßig glattstreichen.
5. Kuchen backen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Kuchen etwa 35–40 Minuten backen. Die genaue Backzeit kann je nach Backofen und verwendeter Form etwas variieren.
6. Stäbchenprobe machen
Gegen Ende der Backzeit ein Holzstäbchen vorsichtig in die Mitte des Kuchens stecken.
Bleibt beim Herausziehen kein flüssiger Teig daran haften, ist der Kuchen fertig.
7. Abkühlen lassen
Den Kuchen nach dem Backen einige Minuten in der Form ruhen lassen.
Anschließend vorsichtig herausnehmen und vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Tipps für einen besonders lockeren Kuchen
Immer dasselbe Glas verwenden: Das ist das wichtigste Prinzip dieses Rezepts. So bleiben die Mengenverhältnisse einfach und zuverlässig.
Eier und Milch bei Zimmertemperatur: Dadurch lässt sich der Teig besonders gleichmäßig verrühren.
Mehl nur kurz unterrühren: Zu langes Rühren kann die lockere Konsistenz beeinträchtigen.
Backofentür geschlossen halten: Öffnen Sie den Backofen während der ersten Backzeit möglichst nicht, damit der Kuchen nicht unnötig zusammenfällt.
Gut abgedeckt aufbewahren: Nach dem vollständigen Auskühlen den Kuchen abdecken oder in einem geeigneten Behälter aufbewahren. So bleibt er länger weich.
Leckere Varianten
Zitronen-Kuchen
Etwas fein geriebene Zitronenschale unter den Teig mischen. Das sorgt für ein frisches, leicht zitroniges Aroma.
Orangen-Kuchen
Für eine fruchtige Orangennote etwas fein abgeriebene Orangenschale hinzufügen.
Schokoladen-Variante
Einen kleinen Teil des Mehls durch ungesüßtes Kakaopulver ersetzen. So lässt sich aus dem einfachen Grundrezept schnell eine schokoladige Variante machen.
Kokos-Kuchen
Etwas Kokosraspeln unter den Teig geben und wie gewohnt backen.
Apfel-Kuchen
Kleine Apfelwürfel vorsichtig unter den fertigen Teig heben. Besonders gut passen süß-säuerliche Äpfel.
Kann man anderes Mehl verwenden?
Grundsätzlich können auch andere geeignete Mehlsorten oder glutenfreie Backmischungen verwendet werden. Je nach Mehlsorte kann sich die Konsistenz des Teiges etwas verändern.
Falls der Teig dadurch zu fest wird, kann bei Bedarf etwas zusätzliche Milch oder ein kleiner Löffel Naturjoghurt hinzugefügt werden.
Kann man den 6-Gläser-Kuchen einfrieren?
Ja, der Kuchen kann eingefroren werden. Dafür sollte er zunächst vollständig auskühlen.
Anschließend können Sie ihn in einzelne Stücke schneiden und möglichst luftdicht verpacken. Zum Servieren die Stücke einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Serviervorschlag
Der 6-Gläser-Kuchen schmeckt bereits pur wunderbar. Nach dem Abkühlen können Sie ihn mit etwas Puderzucker bestäuben.
Dazu passen Kaffee, Tee oder warme Milch. Wer den Kuchen etwas reichhaltiger servieren möchte, kann ihn mit frischen Früchten, Joghurt, Schokoladencreme oder einer Kugel Eis kombinieren.
Warum heißt er 6-Gläser-Kuchen?
Der Name kommt daher, dass mehrere der wichtigsten Zutaten mit demselben Glas abgemessen werden. Dadurch ist keine Küchenwaage notwendig und das Rezept lässt sich besonders leicht merken.
Gerade diese einfache Methode macht den Kuchen zu einem praktischen Grundrezept, das sich unkompliziert nach Geschmack verändern lässt.

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