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lundi 7 septembre 2026

Einfacher als mit diesem Gericht aus 3 Packungen kann das Leben nicht sein! Lecker



Es gibt Gerichte, bei denen man schon beim ersten Blick weiß: Das wird ein richtig gemütliches Familienessen. Genau so geht es mir bei diesem Schmorbraten. Ein großes Stück zartes Rindfleisch, goldene Kartoffeln, süßliche Möhren und eine kräftige dunkle Soße – alles zusammen langsam im Ofen gegart. Mehr braucht es manchmal wirklich nicht.

Besonders praktisch finde ich dieses Rezept an Tagen, an denen ich zwar etwas Ordentliches auf den Tisch stellen möchte, aber keine Lust habe, den ganzen Nachmittag am Herd zu verbringen. Die eigentliche Vorbereitung dauert nicht besonders lange. Danach übernimmt der Backofen den größten Teil der Arbeit.

Das Fleisch schmort langsam in der würzigen Soße, während Kartoffeln und Möhren den Geschmack aufnehmen. Nach einigen Stunden lässt sich der Braten beinahe mit der Gabel auseinanderziehen. Genau so sollte ein guter Schmorbraten für mich sein: außen kräftig gebräunt, innen weich und saftig.

Und wenn man die Form schließlich auf den Tisch stellt, braucht es eigentlich keine große zusätzliche Beilage mehr. Fleisch, Kartoffeln, Gemüse und Soße sind bereits zusammen da.

Zutaten

Für etwa 6 Portionen:

1,5–1,8 kg Rinderschmorbraten
800 g kleine Kartoffeln
5 große Möhren
1 große Zwiebel
2 EL Olivenöl
500 ml Rinderbrühe
1/2 Packung Ranch-Gewürzmischung
1 Packung italienische Dressing-Gewürzmischung
1 Packung braune Bratensoßenmischung
Salz
schwarzer Pfeffer
etwas frische Petersilie zum Servieren

Wer keine kleinen Kartoffeln bekommt, nimmt einfach normale festkochende Kartoffeln und halbiert oder viertelt sie. Die Stücke sollten allerdings nicht zu klein sein, weil sie mehrere Stunden zusammen mit dem Fleisch garen.

Zubereitung

Den Backofen zunächst auf 165 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Fleisch etwa 20 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen und von allen Seiten mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Das Olivenöl in einem großen Bräter oder einer schweren Pfanne erhitzen. Sobald das Öl heiß ist, den Rinderbraten hineinlegen und von jeder Seite etwa drei bis vier Minuten kräftig anbraten. Dieser Schritt lohnt sich wirklich. Durch das Anbraten bekommt das Fleisch seine schöne dunkle Oberfläche und die später entstehenden Röstaromen geben auch der Soße deutlich mehr Geschmack. Auch im ursprünglichen Rezept wird der Braten zunächst rundherum goldbraun angebraten.

Den angebratenen Braten anschließend kurz herausnehmen.

Währenddessen die Möhren schälen und in relativ große Stücke schneiden. Kleine Kartoffeln gründlich waschen und halbieren. Größere Kartoffeln können geviertelt werden. Die Zwiebel schälen und grob schneiden.

Das Gemüse kurz in den Bräter geben und einige Minuten in den vorhandenen Röstaromen anbraten. Es muss dabei noch überhaupt nicht weich werden. Es geht lediglich darum, ihm etwas Farbe und zusätzlichen Geschmack zu geben.

Nun Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln in einer großen Auflaufform oder einem Bräter verteilen und das angebratene Fleisch in die Mitte setzen.

Rinderbrühe, Ranch-Mischung, italienische Gewürzmischung und braune Bratensoßenmischung miteinander verrühren. Die Flüssigkeit langsam über das Fleisch und anschließend über das Gemüse gießen. Die Gewürzmischungen bringen bereits einiges an Salz mit, deshalb würde ich an dieser Stelle nicht zusätzlich kräftig nachsalzen.

Die Form gut mit einem Deckel oder mit Alufolie verschließen. Das ist wichtig, denn wir wollen den Braten nicht trocken backen, sondern langsam schmoren.

Jetzt kommt alles für ungefähr 3 bis 4 Stunden in den vorgeheizten Ofen. Genau diese lange Garzeit bei niedriger Temperatur sorgt dafür, dass ein klassischer Schmorbraten wunderbar weich wird. Im Ausgangsrezept wird ebenfalls bei 165 °C gearbeitet und der Braten drei bis vier Stunden gegart.

Nach etwa zweieinhalb Stunden kann man zum ersten Mal nachsehen. Falls nur noch sehr wenig Flüssigkeit vorhanden ist, etwas warme Rinderbrühe nachgießen.

Der Braten ist fertig, wenn sich eine Gabel ohne großen Widerstand hineinstecken lässt und das Fleisch beim Anschneiden beziehungsweise Auseinanderziehen weich auseinanderfällt.

Für eine etwas kräftigere Oberfläche kann man die Abdeckung während der letzten 20–30 Minuten entfernen. So bekommen besonders die Kartoffeln und Möhren noch etwas Farbe.

Danach den Braten aus dem Ofen nehmen und ungefähr zehn Minuten ruhen lassen. Erst dann anschneiden oder mit zwei Gabeln in große Stücke auseinanderziehen.

Zum Schluss etwas von der dunklen Soße aus der Form über das Fleisch geben und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

So wird der Schmorbraten besonders gut

Das Wichtigste bei diesem Gericht ist tatsächlich Geduld. Wenn das Fleisch nach drei Stunden noch etwas fest erscheint, bedeutet das nicht unbedingt, dass es zu lange gegart wurde. Bei einem Schmorstück kann genau das Gegenteil der Fall sein. Geben Sie ihm noch etwas Zeit und kontrollieren Sie erneut.

Auch beim Gemüse lohnt es sich, großzügige Stücke zu schneiden. Kleine Möhrenwürfel oder dünne Kartoffelscheiben würden während der langen Garzeit schnell zerfallen. Große Stücke bleiben dagegen schön saftig und sehen später auf dem Teller viel appetitlicher aus.

Wer besonders viel Soße liebt, kann ungefähr 100–150 ml zusätzliche Rinderbrühe verwenden. Ist die Soße am Ende zu dünn, nimmt man das Fleisch und Gemüse heraus und bindet die Flüssigkeit mit etwas in kaltem Wasser angerührter Speisestärke.

Ich serviere diesen Schmorbraten am liebsten direkt aus der großen Form. Das sieht herrlich rustikal aus und jeder kann sich Fleisch, Kartoffeln und Möhren nehmen. Dazu passt ein einfacher grüner Salat oder etwas Brot, mit dem man die restliche Soße aufnehmen kann.

Und genau deshalb mag ich solche Rezepte so gern: Man braucht keine komplizierten Zutaten und keine besonderen Kochkenntnisse. Ein gutes Stück Rindfleisch, Kartoffeln, Möhren, eine kräftige Soße und ausreichend Zeit im Ofen reichen aus.

Wenn das Fleisch am Ende so weich geworden ist, dass es beim Anschneiden beinahe von selbst auseinanderfällt, und die Kartoffeln in der dunklen Bratensoße liegen, bleibt normalerweise nicht viel übrig. Am nächsten Tag schmeckt der Schmorbraten übrigens fast noch besser, weil Fleisch und Gemüse über Nacht noch mehr von der würzigen Soße aufnehmen.

 

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