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mardi 1 septembre 2026



Die Gemüsesuppe, die bei vielen Diätplänen immer wieder auftaucht – einfach, sättigend und perfekt zum Vorbereiten


Es gibt Rezepte, die verschwinden für ein paar Jahre und tauchen irgendwann plötzlich wieder überall auf. Genau so ging es mir mit dieser Gemüsesuppe. Ich kannte eine ähnliche Variante noch von früher. Damals wurde sie bei uns einfach als „Kohlsuppe“ bezeichnet und meistens dann gekocht, wenn nach Weihnachten, Urlaub oder mehreren Wochen mit etwas zu viel Kuchen und gutem Essen wieder etwas Leichteres auf den Tisch sollte.

Vor einiger Zeit sah ich das Rezept erneut. Diesmal wurde es allerdings als „Fettverbrennungssuppe“ bezeichnet und mit Versprechen wie „4 kg in einer Woche“ beworben. Das klingt natürlich verlockend. Wer würde nicht gerne eine große Schüssel Suppe essen und dabei praktisch zusehen, wie die Kilos verschwinden?

Ganz so einfach funktioniert unser Körper allerdings nicht. Keine einzelne Suppe verbrennt automatisch Körperfett und niemand kann seriös versprechen, dass man damit in sieben Tagen genau vier Kilogramm verliert. Wie stark sich das Gewicht verändert, hängt unter anderem von der gesamten Ernährung, dem Energieverbrauch, Bewegung, Ausgangsgewicht und auch Veränderungen des Wasserhaushalts ab.

Trotzdem habe ich die Suppe ausprobiert – und seitdem koche ich sie tatsächlich regelmäßig.

Nicht wegen eines Wunder-Versprechens, sondern weil sie etwas viel Praktischeres kann: Sie enthält jede Menge Gemüse, lässt sich hervorragend vorbereiten, macht eine überraschend große Portion und ist eine unkomplizierte Möglichkeit, eine leichte Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen.

Und vor allem schmeckt sie richtig gut, wenn man sie ordentlich würzt.

Warum diese Suppe bei Diäten so beliebt geworden ist

Das Prinzip dahinter ist eigentlich ziemlich simpel. Gemüse wie Kohl, Tomaten, Karotten, Sellerie und grüne Bohnen liefert viel Volumen und Wasser. Gleichzeitig enthält Gemüse Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe.

Eine große Schüssel davon kann deshalb angenehm sättigen, ohne dass dafür zwangsläufig eine besonders energiereiche Mahlzeit notwendig ist.

Genau darin liegt meiner Meinung nach der eigentliche Vorteil.

Wenn ich beispielsweise mittags eine große Portion dieser Suppe esse, habe ich anschließend nicht das Gefühl, lediglich ein winziges „Diätessen“ bekommen zu haben. Der Teller ist voll, man kann langsam essen und danach ist tatsächlich etwas im Magen.

Das finde ich wesentlich angenehmer als irgendwelche extremen Diäten, bei denen man den ganzen Tag hungrig auf die nächste Mahlzeit wartet.

Meine Version der Gemüsesuppe

Die ursprünglichen Rezepte sind häufig sehr schlicht. Kohl, Sellerie, Zwiebeln und Wasser – fertig.

Das kann man natürlich essen.

Ich finde allerdings, dass gesundes beziehungsweise leichteres Essen nicht langweilig schmecken muss. Deshalb verwende ich zusätzlich Knoblauch, Kräuter, Paprika und etwas Curry. Wer möchte, kann außerdem Gemüsebrühe verwenden.

Dadurch bekommt die Suppe deutlich mehr Geschmack.

Zutaten für einen großen Topf

1 kleiner Weißkohl, etwa 700–900 g
2 mittelgroße Karotten
1 große Zwiebel
2–3 Stangen Sellerie
150–200 g grüne Bohnen
2–3 reife Tomaten oder 1 Dose gehackte Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1 kleiner Bund Petersilie
1 TL Currypulver
1 TL Paprikapulver
etwas schwarzer Pfeffer
Salz nach Geschmack
ca. 1,5–2 Liter Wasser oder Gemüsebrühe
optional 1 EL Olivenöl
optional etwas Zitronensaft


 

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